Englisch kochen: Gerichte und ihre Geschichte - Rezension
English Cooking – mehr als nur ein Vorurteil
Sie ist fettig, verkocht und wenn nicht gerade zu viel Essig hinzu gegeben wurde auch sehr geschmacksarm. Das sind einige Vorurteile über die englische Küche. Doch dieses Kochbuch beweist das Gegenteil.
In Ihrem Buch geht Lisa Shoemaker auf diese Gerüchte ein und erklärt ihren Ursprung. Dabei verleitet sie den Leser schnell zum kulinarischen Selbstversuch.
Aus einer Kombination mit traditionellen Gerichten wie zum Beispiel Roast Beef mit Yorkshire Pudding oder FishnChips neben unbekannten neuen Rezepten für Lancashire Hotpot oder Makrele mit Stachelbeersoße widerlegt sie sämtliche Vorurteile.
Auch das „Full english cooked breakfast“ darf hier natürlich nicht fehlen und alles was zum englischen „High Tea“ gehört ist in diesem Kochbuch zu finden.
Das Buch ist sehr unterhaltsam dargestellt. Jedes Rezept ist mit einer kleinen Geschichte über seinen Ursprung eingeleitet. Durch die detaillierte Beschreibung sind die Rezepte auch für Nichtkenner schnell und einfach zuzubereiten. Begonnen bei der Suppe und endend mit dem Nachtisch lässt sich mit diesem Kochbuch ein komplettes englisches Menü zaubern. Doch auch für den Snack für zwischendurch ist gesorgt und die exotischen Freunde kommen ebenfalls nicht zu kurz.
Insgesamt gibt es 175 englische Rezepte in diesem Kochbuch, die ausreichen, um die Vorurteile der englischen Küche zu beseitigen.
Da einige Zutaten in Deutschland schwer zu bekommen sind, gibt die Autorin in ihren Rezepten Hinweise auf Ersatzzutaten. Somit lassen sich die Rezepte auch für ungeübte einfach zubereiten.
Testen Sie es selbst und beweisen Sie sich, dass die englische Küche nicht ihren Vorurteilen entspricht. Enjoy your meal !
ISBN-10: 3895335657
ISBN-13: 978-3895335655
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